Judith Unfug-Henning: Kunst, die berührt

Willkommen in meiner Welt, wo Kunst mehr ist als nur Ästhetik – sie ist Nahrung für Geist und Seele. Seit jeher ist das Schaffen ein untrennbarer Teil meines Seins, eine Leidenschaft, die mich antreibt und erfüllt. Hier teile ich meine Vision und die Geschichten hinter meinen Werken. Tauchen Sie ein und lassen Sie sich inspirieren.

Meine Philosophie: Kunst als Lebenselixier

Für mich ist Kunst die essentielle Nahrung für Geist und Seele. Ein Leben ohne kreativen Ausdruck ist unvorstellbar, und diese tief verwurzelte Überzeugung begleitet mich auf jeder Etappe meines Schaffensweges. Es ist diese innere Notwendigkeit, die meine Hände leitet und meinen Werken Leben einhaucht. Ich kann nicht ohne und daran wird sich nichts ändern.

Der Funke der Inspiration: Einzigartig und überraschend

Oft überrasche ich mich selbst – mit neuen Ideen, unerwarteten Techniken und Inspirationen, die wie aus dem Nichts erscheinen. Diese äußeren Impulse lasse ich durch mich wirken und interpretiere sie auf meine ganz eigene Weise neu. So entstehen Werke, die meine individuelle Handschrift tragen und doch immer wieder Neues entdecken lassen.

Authentizität im Schaffen: Ich bin, was ich tue

Es geht in meiner Kunst nicht darum, Erwartungen zu erfüllen oder einer bestimmten Vorstellung zu entsprechen. Ich schaffe, weil es ein unverzichtbarer Teil meiner Persönlichkeit ist, ein tiefes Bedürfnis, das zu mir gehört. Diese Authentizität prägt jedes meiner Werke und macht sie zu einem echten Ausdruck meiner selbst. Es geht nicht darum, einer Vorstellung zu entsprechen. Ich tu, was ich tu, weil es zu mir dazugehört.

„Kunst ist keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Sie lebt in mir und sucht ihren Ausdruck. Diese Authentizität ist mein Versprechen an Sie.“

Meine Geschichte

Ganz so einfach ist es nicht zu erklären. Zeichnen, Malen begleitet mich seit dem Kindergarten. Ich habe an der Uni Erfurt Germanistik und Kunst am Hügel studiert und auch beide Staatsexamen absolviert. Seit 1999 arbeite ich als Lehrerin im Thüringer Schuldienst. Seit 1998 bin ich im Kunstwestthüringer e.V., einem Kunstverein, der seit 1990 existiert. Die Vernetzung regionaler Künstler ist mir von Anfang an sehr wichtig gewesen und hat bis heute schon viel Vereinsgeschichte geschrieben. Seit 2010 führe ich mit meinen wunderbaren Mitstreitern den Verein und lege großen Wert auf die Kunstvermittlung in der Schule weit über den obligatorischen Unterricht hinaus. Mittlerweile bin ich Mitglied der European Artists und nehme regelmäßig an Symposien teil, hatte viele Ausstellungen und Beteiligungen seit 1998. Es ist so viel möglich und so lange ich es schaffe, werde ich mich engagieren und künstlerisch tätig sein.

 

Meine Entwicklung

Zunächst hat mich im Studium ausschließlich die Grafik interessiert. Mein erstes Staatsexamen habe ich in der Lihografie unter der Mentorenschaft von dem Arnstädter Künstler Rolf Huber absolviert. Nach dem Studium hatte ich aufgrund der Geburt meiner großen Kinder eine Pause und war nach der Öffnung der Mauer reichlich desillusioniert wegen der neuen Kunstformen, die keinerlei akademisches Handwerk mehr forderten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder Mut zur eigenen Arbeit hatte. Ab 1998 habe ich ganz neu gestartet mit großen Formaten, Mischtechnik und abstrakten Werken. Mit mehr Mut und auch das Entdecken der Farbe brachte ganz neue Werke hervor. Fasziniert war ich immer von der Collage, die ich Ende der 1980er Jahre bei der Bad Langensalzaer Künstlerin Elisabeth Weidemann lieben gelernt habe. Sie begleitet mich bis heute, weil sie so viele wunderbare Möglichkeiten bietet. Die Vorliebe für italienische Tapetenentwürfe aus der Renaissance habe ich seit meinem ersten Besuch 1990 in der Schublade und ab 2008 mit verarbeitet, weil ich am liebsten in Italien arbeite. Aber auch reine Acrylmalerei oder eine einfache Zeichnung können manche Motive einfordern. 

Judith Unfug-Henning, Künstlerin aus Thamsbrück/Bad Langensalza