Willkommen in meiner Welt, wo Kunst mehr ist als nur Ästhetik – sie ist Nahrung für Geist und Seele. Seit jeher ist das Schaffen ein untrennbarer Teil meines Seins, eine Leidenschaft, die mich antreibt und erfüllt. Hier teile ich meine Vision und die Geschichten hinter meinen Werken. Tauchen Sie ein und lassen Sie sich inspirieren.
Judith Unfug-Henning - geboren 1971 in Bad Langensalza

Meine Philosophie: Kunst als Lebenselixier
Für mich ist Kunst die essentielle Nahrung für Geist und Seele. Ein Leben ohne kreativen Ausdruck ist unvorstellbar, und diese tief verwurzelte Überzeugung begleitet mich auf jeder Etappe meines Schaffensweges. Es ist diese innere Notwendigkeit, die meine Hände leitet und meinen Werken Leben einhaucht. Ich kann nicht ohne und daran wird sich nichts ändern. Der Kunstverein Kunstwestthüringer e.V. ist eine Möglichkeit, regionale Kunst zu bündeln, Ausstellungmöflichkeiten zu schaffen und Menschen zur Kunst zu führen. Seit 2010 trage ich die Verantwortung dafür und hoffe, dass wir das noch lange aufrecht erhalten können.
Kunstvermittlung - raus aus der Schule, rein ins Atelier oder in die Galerie
Die Vermittlung von Kunst ist Bestandteil des Kunstunterrichtes. Wir haben allerdings viel mehr Möglichkeiten, als genutzt werden. Junge Menschen in die Museen, in die Galerien zu holen, sollte jedem Kunstlehrer ein Bedürfnis sein. Es ist eine großartige Möglichkeit, eingefahrene Denkweisen aufzubrechen und eröffnet neue Sichtweisen. Sehen, Erkennen, Diskutieren, Bearbeiten und Biografien regionaler Künstler beleuchten bringt junge Menschen auch ein Stück Demokratieverständnis bei. Nichts ist individueller als Kunst und nichts lässt so viel Interpretationsmöglichkeiten zu. Für mich in meiner Funktion als Kunstvermittler unumgänglich. Auch Projekte, die ein gemeinsames Arbeiten und Partizipieren ermöglichen, sind wertvoll und brennen sich nachhaltig in die jungen Menschen ein. Keine Erziehung zur Kunst, sondern Entdecken, Vermitteln und eine Leidenschaft dazu aufbauen, das sollte das Ziel sein.

Der Funke der Inspiration: Einzigartig und überraschend
Oft überrasche ich mich selbst – mit neuen Ideen, unerwarteten Techniken und Inspirationen, die wie aus dem Nichts erscheinen. Diese äußeren Impulse lasse ich durch mich wirken und interpretiere sie auf meine ganz eigene Weise neu. So entstehen Werke, die meine individuelle Handschrift tragen und doch immer wieder Neues entdecken lassen.
Eine Festlegung zu meinen Arbeiten gibt es nicht. Ich arbeite mit Acryl, weil ich viel unterwegs arbeite und mir dadurch keine langen Trocknungszeiten leisten kann. Ich sammle gern interessantes Material und mach daraus Collagen, mal realistisch, mal frei, mal surreal, mal nur mit Bleistift, mal kraftvoll. Aber die meisten erkennen meine Handschrift.

Authentizität im Schaffen: Ich bin, was ich tue
Es geht in meiner Kunst nicht darum, Erwartungen zu erfüllen oder einer bestimmten Vorstellung zu entsprechen. Ich schaffe, weil es ein unverzichtbarer Teil meiner Persönlichkeit ist, ein tiefes Bedürfnis, das zu mir gehört. Diese Authentizität prägt jedes meiner Werke und macht sie zu einem echten Ausdruck meiner selbst. Es geht nicht darum, einer Vorstellung zu entsprechen. Ich tu, was ich tu, weil es zu mir dazugehört.
„Kunst ist keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Sie lebt in mir und sucht ihren Ausdruck. Diese Authentizität ist mein Versprechen an Sie.“
Meine Geschichte
Zeichnen, Malen begleitet mich seit frühester Kindheit. Ich habe an der Uni Erfurt, Am Hügel www.https://www.uni-Erfurt.de Kunst und Germanistik studiert und auch beide Staatsexamen in Kunst absolviert. Die Ausbildung war intensiv, anspruchsvoll und führte durch sämtliche Werkstätten, die von Künstlern mit großem eigenem Anspruch geleitet wurden. Einige davon sind bis heute künstlerisch tätig und prägen die Kunst in Thüringen seit Jahrzehnten. Mein Focus lag auf der Lithografie unter der Leitung des Arnstädter Künstlers Rolf Huber https://www.rolfhuber.de mit dem mich immer noch eine herzliche Freundschaft verbindet. Seit 1999 arbeite ich als Lehrerin im Thüringer Schuldienst und seit 1998 bin ich Mitglied im Kunstwestthüringer e.V., einem Kunstverein, der seit 1990 existiert. Die Vernetzung regionaler Künstler ist mir von Anfang an sehr wichtig gewesen und hat bis heute schon viel Vereinsgeschichte geschrieben. Seit 2010 führe ich mit meinen wunderbaren Mitstreitern den Verein und lege großen Wert auf die Kunstvermittlung in der Schule weit über den obligatorischen Unterricht hinaus. Ich engagiere mich im BDK, der Bund Deutscher Kunsterzieher, bin seit 2024 offizielles Mitglied der European artists https://europeanartists.eu und habe bisher an verschiedenen Symposien teilgenommen. Ich hatte seit 1998 unterschiedliche Personalausstellungen und Beteiligungen in Thüringen, Italien, Frankreich, Belgien und anderen Bundesländern . Es ist so viel möglich und so lange ich es schaffe, werde ich mich engagieren und künstlerisch tätig sein.
Meine künstlerische Entwicklung
Zunächst hat mich im Studium ausschließlich die Grafik interessiert. Mein erstes Staatsexamen habe ich 1993 in der Lithografie absolviert. Nach dem Studium hatte ich aufgrund der Geburt meiner großen Kinder eine Pause und war nach der Öffnung der Mauer reichlich desillusioniert wegen der neuen Kunstformen, die keinerlei akademisches Handwerk mehr forderten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder Mut zur eigenen Arbeit hatte. Ab 1996 habe ich ganz neu gestartet mit großen Formaten, Mischtechnik und abstrakten Werken. Mehr Mut und auch das Entdecken der Farbe brachte ganz neue Werke hervor. Fasziniert war ich immer von der Mischtechnik und der Collage, die ich Ende der 1980er Jahre bei der Bad Langensalzaer Künstlerin Elisabeth Weidemann lieben gelernt habe. Sie begleitet mich bis heute, weil sie so viele wunderbare Möglichkeiten bietet. Die Vorliebe für italienische Tapetenentwürfe aus der Renaissance habe ich seit meinem ersten Besuch 1990 in der Schublade und ab 2008 mit verarbeitet. Ich arbeite am liebsten auf Reisen, aber vor allem in Italien. Aber auch reine Acrylmalerei oder eine einfache Zeichnung können manche Motive einfordern.
Judith Unfug-Henning, Künstlerin aus Thamsbrück/Bad Langensalza